Das AUSSDA-Team (von links): Otto Bodi-Fernandez, Veronika Heider, Lena Raffetseder (oben), Christian Bischof, Dimitri Prandner, Barbara Sánchez (oben), Lars Kaczmirek (Copyright: AUSSDA/derknopfdruecker.com).
Have data? Need data? Diese Aussagen beinhalten die Vision einer neuen Datenkultur in den Sozialwissenschaften. Was dafür noch gefehlt hat, war ein letzter Baustein: Ein zeitgemäßes Datenarchiv. Nach einjähriger Aufbauarbeit wird die Lücke nun von den Universitäten Graz, Linz und Wien gefüllt. Im Rahmen einer Veranstaltung am 17. November werden die neuen Services von AUSSDA - The Austrian Social Science Data Archive - erstmals vorgestellt. Eine solide Datengrundlage ist Voraussetzung für empirisches Arbeiten in den Sozialwissenschaften. Die Ergebnisse von Datenerhebungen waren jedoch bislang einer ausgewählten Gruppe von Forschenden vorbehalten und nach dem Abschluss der Forschungstätigkeit blieben diese ungenutzt. Mit dem neuen Datenarchiv AUSSDA - The Austrian Social Science Data Archive wird diese Entwicklung umgekehrt. Vorteile sozialwissenschaftlicher Datenarchive Die Archivierung ermöglicht auf lange Frist den Zugang zu qualitativ hochwertigen Datenbeständen und fördert die Nachnutzung. Dies erlaubt die Untersuchung neuer Forschungsfragen, die Bildung neuer Kooperationen und die nachhaltige Nutzung von öffentlichen Fördergeldern, indem Daten mehrmals für unterschiedliche Analysen in unterschiedlichem Kontext herangezogen werden können. Forschende und Organisationen archivieren in sozialwissenschaftlichen Datenarchiven, damit Forschungsprojekte und deren Daten dadurch eine höhere Sichtbarkeit und Auffindbarkeit erlangen. Archivierte Daten ermöglichen im Weiteren auch die Validierung von Ergebnissen sowie die Transparentmachung des Datenerhebungsprozesses. Eine Archivierung erfüllt auch die Anforderungen von Journals, Daten für Replikationen verfügbar zu machen. Über AUSSDA
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