Die politischen Alltagserfahrungen von Jugendlichen in Österreich ... (Grafik: Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft)
Aufmerksam die Umwelt erkunden, fotografieren, kommentieren - und mit Glück einen "Citizen Science Award" gewinnen: In einem aktuellen Projekt am Institut für Publizistikund Kommunikationswissenschaft werden SchülerInnen zu ForscherInnen und sammeln via Smartphone politische Alltagserfahrungen. Das Interesse für Politik und die Teilnahme von Jugendlichen am politischen Prozess sind in der westlichen Welt in den letzten Jahren stetig gesunken. "Als Hauptgründe nennen die Jugendlichen das Gefühl, nicht verstanden zu werden, aber auch die mangelnden Partizipationsmöglichkeiten", erklärt Jörg Matthes, Vorstand des Instituts für Publizistikund Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, und betont: "Das Desinteresse der jungen Menschen ist ein ernstzunehmendes Problem. Ihre Beteiligung ist für die Zukunft unserer Demokratie unabdingbar. Gerade in Österreich, wo bereits ab 16 Jahren gewählt werden darf." - Citizen Science: SchülerInnen werden zu ForscherInnen - Jörg Matthes und sein Team vom Institut für Publizistikund Kommunikationswissenschaft möchten dies ändern. Sie analysieren nicht nur auf theoretischer Ebene das Politikverständnis von österreichischen SchülerInnen, sondern beziehen Jugendliche in dem neuen Projekt "Young Adults' Political Experience Sampling" (YAPES) mit ein. "Die Idee dahinter nennt sich Citizen Science", erläutert Jörg Matthes, "die SchülerInnen partizipieren auf Augenhöhe als ForscherInnen und ExpertInnen mit.
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