Mit Start im April sind erstmals Microcredentials Teil des Weiterbildungsangebots der FH Salzburg. Drei kompakte, berufsspezifische Module werden zwischen April und Juni am Department Angewandte Sozialwissenschaften durchgeführt. Die Anmeldung für Teilnehmer*innen ist derzeit möglich.
Mit Start im April sind erstmals Microcredentials Teil des Weiterbildungsangebots der FH Salzburg. Microcredentials sind kurze, thematisch fokussierte und praxisorientierte Lehrgänge, die mit einem Zertifikat abschließen, das im gesamten europäischen Hochschulraum anerkannt wird. Neben ihren regulären Studiengängen bietet die Fachhochschule Salzburg Microcredentials an, um schnell auf aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft und Arbeitswelt reagieren zu können.
Drei Microcredentials am Department Angewandte Sozialwissenschaften:
Sport-based Life Skills - Sport und Spiel als Instrument der Kompetenzund Persönlichkeitsentwicklung in Schule, Sportverein und Jugendarbeit
Junge Menschen müssen eine Vielzahl an persönlichen und sozialen Kompetenzen erlernen und entwickeln. Formale und Non-Formale Bildungssettings spielen dabei eine wichtige Rolle. Sport und Spiel können dabei sowohl als Lernumfeld als auch als Instrument/Methode wirkungsvoll eingesetzt werden. Unstrukturiert angebotene Aktivitäten reichen aber meist nicht aus, um nachhaltige Lernprozesse anzustoßen. Die gezielte methodische Gestaltung ist entscheidend für eine erfolgreiche Vermittlung von Kompetenzen, die auf verschiedene Lebensbereiche übertragbar sind.
Konflikte klären und richtig kommunizieren - Methoden, Strategien und Lösungswege für herausfordernde Situationen im Schulund Vereinssport
Das Microcredential beleuchtet, wie Konflikte im schulischen und organisierten Sport entstehen und konstruktiv bearbeitet werden können. Dabei stehen Methoden der Kommunikation, Strategien zur Deeskalation und die gemeinsame Entwicklung tragfähiger Lösungen im Mittelpunkt. Ziel ist das Aufzeigen von Handlungsoptionen, die Lehrkräften und Trainer*innen sowie Kindern und Jugendlichen Spielräume für respektvolle, faire und nachhaltige Konfliktlösungen eröffnen.
Prevention of Anti-Democratic Phenomena - Democratic Resilience against Polarisation and Extremism
Im 21.Jahrhundert stehen Demokratien stark unter Druck. Anti-demokratische Entwicklungen schwächen zentrale demokratische Prinzipien und Errungenschaften. Daher ergibt sich die Notwendigkeit, Institutionen und Bürger*innen mit demokratischer Resilienz auszustatten. Dies betrifft vor allem - aber nicht ausschließlich - bestimmte Berufsgruppen. Dazu zählen Personen, die in der Bildung und in der Unterstützung junger Menschen tätig sind, wie Lehrkräfte oder Jugendarbeiter*innen, aber auch Beamt*innen, lokale Akteur*innen, Vereine oder die Polizei. Da Demokratien auf der aktiven Beteiligung ihrer Bürger*innen basieren, betrifft diese Herausforderung die gesamte Gesellschaft.



