Besonders die Betreuung jüngerer Kinder belastet viele Eltern. Unter welchen Bedingungen der Stress und wann das Glücksgefühl überwiegt, hat ein Dissertant der Uni Graz herausgefunden. Foto: Helene Souza / <a href=" www.helenesouza.com
Dissertant der Uni Graz untersucht die Auswirkungen von Kindern auf das persönliche Wohlbefinden der Eltern - Die Sommerferien sind für viele Eltern aufgrund der fehlenden institutionellen Betreuungsmöglichkeiten Jahr für Jahr eine besondere Herausforderung. Werden Gründe für die niedrige Geburtenrate gesucht, taucht als einer der ersten der befürchtete Karriere-Knick für Frauen auf. Sogar die Glücksforschung sieht in Kindern bisweilen eine persönliche Belastung, der sich immer weniger Menschen aussetzen wollen. Dr. Bernhard Riederer hat in seiner Dissertation am Institut für Soziologie der Karl-Franzens-Universität Graz untersucht, wie sich der Nachwuchs auf das Wohlbefinden der Mütter und Väter auswirkt: Negative Effekte ergeben sich in erster Linie bei Personen, die sehr jung Eltern werden, oder bei Alleinerziehenden. Wer bei der Familiengründung die Ausbildung abgeschlossen hat und mit beiden Beinen im Leben steht, profitiert eher von den Kindern. ,,Sowohl individuelle Faktoren als auch das gesellschaftliche Umfeld beeinflussen die Zufriedenheit der Eltern", fasst Riederer zusammen. Der Soziologe untersucht in seiner Arbeit erstmals systematisch, wie Wohlfahrtsstaat und kultureller Hintergrund im europäischen Vergleich auf das Familienglück wirken.
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