Längere autonome Drohnenflüge ermöglichen
Zehn Minuten Flugzeit sind zu wenig für die allermeisten Anwendungen in der Praxis. Ein Team, bestehend aus Forschern der Universität Klagenfurt (AAU) und NASA-JPL/Kalifornien, arbeitet nun daran, das autonome Fliegen von Drohnen in mehreren Etappen mit zwischenzeitlichen Ladephasen zu ermöglichen. Die Ergebnisse hat Christian Brommer, Doktorand an der AAU, kürzlich in einer Publikation präsentiert. Christian Brommer hat einen ganz leichten, kaum hörbaren amerikanischen Akzent von Kalifornien nach Klagenfurt mitgebracht. Wir treffen uns mit ihm, um über seine jüngste Publikation zu autonomen und langzeit-fliegenden Helikopter-Drohnen zu sprechen. Dabei wird schnell klar: Die Missionszeit dieser kleinen, schuhschachtelgroßen Drohnen ist noch geringer, als man gemeinhin annehmen könnte. Brommers Arbeit nimmt ihren Ursprung in seiner Zeit am Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA am California Institute of Technology in Pasadena.
