Forschung zu Künstlicher Intelligenz verbindet Universität Klagenfurt und Universität Udine

In einem gemeinsamen Workshop mit KI-Forscher:innen der beiden Universitäten wurde am 27. Februar das Potenzial für Kooperationen ausgelotet. Über 20 Forschende nahmen teil, darunter auch der Rektor der Universität Udine Angelo Montanari, der selbst Professor für Informatik ist.

-Der Workshop hatte zum Ziel, die KI-Forschenden beider Universitäten zusammenzubringen, um aktuelle Forschungsarbeiten zu präsentieren und gemeinsam zu diskutieren, den jeweiligen Status quo der Forschung auszutauschen sowie neue Ideen und Kooperationen anzustoßen. Damit bildet die Initiative einen wichtigen Schritt hin zu einem engeren Forschungscluster im Alpen-Adria-Raum, der die bestehenden Stärken bündelt und die internationale Sichtbarkeit der Region weiter erhöht-, erklärt Patrick Rodler (Institut für Artificial Intelligence und Cybersecurity), der die Veranstaltung organisiert hat.

Durch eine verstärkte Zusammenarbeit sollen nicht nur wissenschaftliche Synergien genutzt werden, sondern auch die Attraktivität des Alpen-Adria Raums für Studierende, hochqualifizierte Fachkräfte sowie Industriepartner weiter gesteigert werden. Gerade im Kontext der zunehmenden Vernetzung mit der Grazer Forschungsregion bietet sich hier eine vielversprechende Chance, den Standort Klagenfurt als dynamischen und aufstrebenden KI-Forschungshub im südlichen Mitteleuropa zu positionieren.

Bereits jetzt betreibt die Universität Klagenfurt gemeinsam mit der Universität Udine insgesamt sechs Double-Degree-Programme, mit denen die Studierende Abschlüsse beider Universitäten erlangen. Dies betrifft unter anderem das englischsprachige Masterstudium -Artificial Intelligence and Cybersecurity-.

An dem Workshop nahmen mehr als 20 Forschende teil, darunter auch der Rektor der Universität Udine Angelo Montanari. Präsentiert wurde eine Vielzahl hochkarätiger Arbeiten, die zuvor auf führenden internationalen KI-Konferenzen vorgestellt worden waren, was die hohe Forschungsqualität an beiden Standorten - Udine und Klagenfurt - eindrucksvoll unterstreicht. Patrick Rodler resümiert: -Das positive Feedback der Teilnehmer:innen zeigt uns, dass damit ein wichtiger Startpunkt für eine nachhaltige und noch engere länderübergreifende Zusammenarbeit der beteiligten Forschungsgruppen gesetzt werden konnte.- Aktuell wird an der konkreten Ausgestaltung der Kollaborationen gearbeitet.

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