Kollaboratives Datenmanagement am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Steiermark
Von Christoph Pelzl Steirisches Hochschulkonsortium unter Führung der TU Graz entwickelt Strategie für Daten-, Informationsund Wissensmanagement zwischen Universitäten, Industrie und öffentlichen Einrichtungen. Ob bei der Vorhersage von Pandemieverläufen, bei vereinfachten Kommunikationsprozessen in der Verwaltung oder in der Produktentwicklung und Forschung, wo mithilfe einer datengetriebenen Organisation schneller bessere Ergebnisse erzielt werden: Datenverarbeitung und die dafür notwendige Dateninfrastruktur sind entscheidend für die Effizienz und die Wettbewerbsfähigkeit von Akteur*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung. Potenzial von Daten wird noch nicht vollends ausgeschöpft. ,,Sowohl international als auch in der Steiermark gibt es eine Reihe von Initiativen, die sich mit der effizienten, sicheren und nachhaltigen Nutzung von Daten beschäftigen. Allerdings nicht projektübergreifend, sondern jede für sich allein", weiß die Leiterin des Institute of Interactive Systems and Data Science (ISDS) der TU Graz und CEO Know-Center GmbH Stefanie Lindstaedt. Die Folge dieser Zersplitterung: Ähnliche Probleme werden parallel bearbeitet, wertvolle Synergieeffekte bleiben auf der Strecke. Die entwickelten Insellösungen erschweren in weiterer Folge den Datenaustausch in einem größeren kollaborativen Maßstab.