DI Elisabeth Gruber
Neue Experimente zeigen: Im Kohlenstoff-Material Graphen sind extrem hohe Ströme möglich. So kann ein Ungleichgewicht der elektrischen Ladung in äußerst kurzer Zeit ausgeglichen werden. Das starke elektrische Feld des hochgeladenen Ions kann dem Graphen innerhalb von wenigen Femtosekunden Dutzende Elektronen entreißen. Graphen ist in der Lage die fehlende Ladung in kürzester Zeit wieder auszugleichen. Wieder einmal stellt sich heraus, dass Graphen ein ganz besonderes Material ist: Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Fritz Aumayr vom Institut für Angewandte Physik der TU Wien konnte nun zeigen, dass die Elektronen in Graphen extrem mobil sind und äußerst schnell reagieren. Xenon-Ionen mit besonders hoher elektrischer Ladung werden auf eine Graphen-Schicht geschossen. Dadurch wird dem Graphen an einer ganz bestimmten Stelle eine große Anzahl von Elektronen entrissen.
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