
Die TU Wien koordiniert ein Bildungsprojekt: Speziell in Roma-Gemeinden soll Kindern und Jugendlichen spielerisch der Umgang mit digitalen Geräten nahegebracht werden. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt der Umgang mit Computern als technisches Spezialwissen - heute gehört digitale Kompetenz zu den grundlegenden Kulturtechniken, ähnlich wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Um sich in der modernen Arbeitswelt zurechtzufinden, aber auch um soziale Kontakte zu pflegen und sich als vernetzter Teil der Gesellschaft fühlen zu können, sind digitale Kompetenzen unverzichtbar geworden. Speziell Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Schichten haben es aber oft schwer, diese digitalen Grundfähigkeiten zu erwerben. Daher koordiniert die TU Wien das Erasmus-Projekt ,,Head in the Clouds: Digital Learning to Overcome School Failure", das sich insbesondere an Gemeinden mit Roma-Bevölkerung richtet. Gemeinsam mit sechs Partnern aus fünf Ländern werden Materialien und Methoden für einen alternativen, von Neugier getriebenen Unterricht entwickelt, um Kinder spielerisch an den Umgang mit Smartphone, Tablet und Computer heranzuführen. Sie sollen auf ihrem Bildungsweg unterstützt werden, die Anzahl der Schulabbrüche soll sinken.
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