Die Natur scannen

Biologe Stephan Koblmüller (ganz links) forscht zur Biodiversität in Sambia. Fot
Biologe Stephan Koblmüller (ganz links) forscht zur Biodiversität in Sambia. Foto: NHM Wien
Biologe Stephan Koblmüller (ganz links) forscht zur Biodiversität in Sambia. Foto: NHM Wien - Zum Schutz der biologischen Vielfalt: Universität Graz leitet DNA-Barcoding in Sambia DNA-Barcoding - die Bestimmung von Tieren, Pflanzen und Pilzen über den Vergleich kurzer Abschnitte des Erbguts (der DNA) - eröffnet der Wissenschaft ganz neue Möglichkeiten, Arten nachzuweisen. Dieser Ansatz wird nun auch dort angewandt, wo Biodiversität am höchsten ist, weiße Flecken in der Forschung am größten sind: im tropischen Afrika. Im Rahmen des OeAD-Kooperationsprojekts ,,DNA barcoding of Zambias Biodiversity" - unter der Leitung der Universität Graz - wurde im Herbst ein DNA-Barcoding-Workshop an der Universität von Sambia in Lusaka mit Expert:innen der Österreichischen Barcoding-Initiative ABOL, koordiniert vom Naturhistorischen Museum Wien, abgehalten. Von Fischen und Libellen - ,,Im Vergleich zu Österreich, wo es hauptsächlich darum geht, Wissenslücken zu schließen, war in Afrika das Ziel, mit Fischen und Libellen einen guten Ausgangspunkt für eine breitere Erfassung und ein Monitoring der in Sambia beheimateten Biodiversität zu finden", erklärt Stephan Koblmüller von der Uni Graz. Die Kenntnis der biologischen Vielfalt ist nämlich Voraussetzung, um den globalen Verlust und dessen Konsequenzen für die Menschheit eindämmen zu können.
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