Der Sentinel-Satellit und der VSC-Supercomputer [1] Christian Federspiel (Catalysts), Clement Atzberger (BOKU), Wolfgang Wagner (TU Wien), Michael Staudinger (ZAMG), Gerhard Wotawa (ZAMG), Christian Briese (TU Wien), Christian Wolf (TU Wien), Johannes Fröhlich (TU Wien), Christian Hoffmann (GeoVille) (v.l.n.r.) Im Rechenzentrum der ZAMG (Bild) wird für EODC Water die Erstprozessierung der Daten durchgeführt. [2] Der VSC2-Supercomputer an der TU Wien
TU Wien, ZAMG und Firmenpartner gründen das ,,Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring" (EODC), das Satellitendaten in riesengroßem Umfang speichern und der Wissenschaft zugänglich machen wird. Rund um die Uhr liefern Erdbeobachtungssatelliten wissenschaftlich wertvolle Daten - zum Beispiel für die Klimaforschung. Die gewaltigen Datenmengen, die dabei anfallen, lassen sich auf gewöhnlichen Computern nicht speichern und bearbeiten. Um diese Satellitendaten aufzubewahren und auf effiziente Weise der Forschung zugute kommen zu lassen, wurde nun am 15. Mai das ,,Earth Observation Data Centre for Water Resources Monitoring" (EODC) gegründet. An der TU Wien wird in einem ersten Schritt eine Speicherkapazität von 2 Petabyte für Satellitendaten von der gesamten Erdoberfläche aufgebaut, in enger Anbindung an den Supercomputer VSC. An der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird parallel dazu eine Infrastruktur eingerichtet, die direkt von der Bodenstation der Satelliten Daten bezieht und erstprozessiert. Neben der TU Wien und der ZAMG sind auch sind auch die Privatunternehmen Geoville und Catalysts beteiligt.
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