Roland Lammegger von der TU Graz sowie Andreas Pollinger und Werner Magnes vom IWF (v.l.n.r.) vertreten das Grazer CDSM-Team in China.
In den Morgenstunden des 2. Februar 2018 startet der China Seismo-Electromagnetic Satellite in den erdnahen Weltraum. Die ÖAW und die TU Graz steuern ein Quanteninterferenz-Magnetometer bei. CSES ( China Seismo-Electromagnetic Satellite ) ist ein chinesischer Satellit, der natürliche elektromagnetische Phänomene untersuchen soll, die einen Zusammenhang mit der Erdbebenaktivität auf der Erde haben. Dazu wird der Satellit von der Wüste Gobi aus in eine sonnensynchrone, polare Erdumlaufbahn in ca. Kilometer Höhe gebracht. Das Gerät zur Messung von magnetischen Gleichund Wechselfeldern bis ca. Hz besteht aus drei Sensoren und wird in einer Kooperation zwischen dem National Space Science Center (NSSC) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, dem Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und dem Institut für Experimentalphysik der TU Graz gebaut. Während das NSSC für die beiden Fluxgate-Magnetometer verantwortlich zeichnet, entwickelte das gemeinsam mit der TU Graz ein völlig neuartiges Quanteninterferenz-Magnetometer (CDSM). ,,Mit dieser neuen Technologie können wir die Genauigkeit der Magnetfeldmessung um das Zehnfache verbessern", erläutert Werner Magnes, Leiter der Magnetometer-Gruppe und Stellvertretender Direktor am.
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