Algorithmen in der Arbeitsvermittlung

©  qimon/Pixabay / Pixabay License
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Podiumsdiskussion zu Chancen und Risiken von digitalen Assistenzsystemen Die Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen der Arbeitswelt und Arbeitsorganisation. Am Montag, 29. April diskutieren Experten wie Matthias Karmasin vom Institut für vergleichende Medienund Kommunikationsforschung der ÖAW und Wolfgang Mazal vom Institut für Arbeitsund Sozialrecht der Universität Wien, welchen Einfluss Algorithmen auf die Arbeitsvermittlung nehmen. Seit Jahren ist der Trend zu beobachten, dass Online-Jobbörsen, Headhunter und Personalabteilungen vermehrt "Recruitment Algorithmen" bei der Suche nach geeigneten JobkandidatInnen einsetzen. Bei den verwendeten Tools handelt es sich in der Regel um "Automated Decision Making (ADM)-Systeme", welche die BewerberInnen autonom klassifizieren und allenfalls geeignete KandidatInnen für eine gewisse Stelle vorschlagen. Dem Versprechen der verbesserten Vermittlungsleistung durch den Einsatz von Assistenzsystemen, die die MitarbeiterInnen bei deren Entscheidungen unterstützen, ist nunmehr in einem Pilotprojekt auch das Arbeitsmarktservice Österreich (AMS) nachgegangen und entwickelte zwei Assistenzsysteme. Der erste Algorithmus wurde zum Zweck des Matchings zwischen Arbeitssuchenden und offenen Stellen konzipiert; der andere zur Abschätzung der Arbeitsmarktchancen von Arbeitssuchenden. Die Entwicklung gibt Anlass, die eingesetzte Technologie, die gesellschaftspolitischen, wirtschaftlichen und ethischen Folgen ihres Einsatzes sowie die damit verbundenen Rechtsfragen näher zu beleuchten.
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