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ForscherInnen entwickeln Konzept zum Schutz der Biodiversität In Australien ist es die Katze, in Europa etwa der Erreger der Krebspest: Vom Menschen verschleppte invasive Arten können die heimische Tier und Pflanzenwelt gefährden. Oft bleiben sogenannte Neobiota lange Zeit unentdeckt, oder ihre schädigenden Einflüsse sind nicht gleich offensichtlich. Diesen Umstand - der im Englischen als "crypticity" bezeichnet wird - untersucht ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Wien, der tschechischen Akademie der Wissenschaften und des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB). Die Ergebnisse der Studie sind kürzlich in der Fachzeitschrift "Trends in Ecology and Evolution". Mit den Folgen der Invasion der Mittelmeer-Miesmuschel in Südafrika hätte niemand gerechnet. Die unvorhersehbare Eigenschaft der Muschel: sich an den Augenstielen und Mündern der Krabbenart Ovalipes trimaculatus festzusetzen. Es folgte ein Massensterben der Krabbe.
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