Neuer Ansatz für die Behandlung von Lupus entdeckt

Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien hat im Tiermodell einen neuen Ansatzpunkt für eine mögliche Therapie der Auto-Immunerkrankung Systemischer Lupus Erythematosus (SLE) entdeckt. Die Blockade des Botenstoffes Interleukin-6 verhindert dessen Andockung an die Rezeptoren der Zellen und damit die Entstehung von Entzündungen. Die Arbeit wurde im Journal 'Experimental Dermatology' publiziert. Der Forschergruppe um Peter Birner (MedUni Wien) und Lukas Kenner (MedUni Wien, Veterinärmedizinische Universität Wien und Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung) sowie mit KollegInnen aus Graz, Deutschland und Japan gelang erstmals der experimentelle Nachweis, dass eine Blockade von IL-6 bei SLE im Tiermodell einen signifikanten Heilungseffekt haben kann. Bereits in einer früheren Publikation konnte die Arbeitsgruppe um Lukas Kenner (Pflegerl et al. 2009 in PNAS) zeigen, dass bei Autoimmunerkrankungen wie SLE die Produktion von Interleukin 6 (IL-6) aus Keratinozyten der Haut eine Schlüsselrolle bei der Entstehung und Progression der Erkrankung spielt. Dafür wurde ein transgenes Mausmodell verwendet, bei dem der AP-1 Transkriptionsfaktor JunB in der Epidermis ausgeschalten war.
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