Quantencomputer: Krypto-Algorithmus mit TU Graz-Handschrift wird Standard

- EN- DE
Christian Rechberger, Kryptographieexperte am Institut für Angewandte Informatio
Christian Rechberger, Kryptographieexperte am Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationssysteme der TU Graz. Bildquelle: Baustädter - TU Graz
Christian Rechberger, Kryptographieexperte am Institut für Angewandte Informationsverarbeitung und Kommunikationssysteme der TU Graz. Bildquelle: Baustädter - TU Graz Von Susanne Filzwieser - Extrem leistungsfähige Rechner der Zukunft verlangen neue Verschlüsselungsund Signaturmethoden. Die US-amerikanische Behörde NIST hat nun vier Post-Quanten-Algorithmen zum Standard erhoben - einer davon trägt die Handschrift der TU Graz. Mit der fortschreitenden Entwicklung von Quantencomputern muss sich auch die IT-Sicherheit neu aufstellen. Die US-amerikanische Bundesbehörde National Institute for Standards and Technology (NIST) weiß um das Gefahrenpotential durch Quantencomputer für eine sichere Datenverschlüsselung und startete 2016 einen Prozess zur Standardisierung von quantencomputerresistenten kryptografischen Verfahren. Forschungsgruppen aus aller Welt reichten Konzepte für die nächste Generation kryptografischer Algorithmen, sogenannter Post-Quanten-Algorithmen, ein; 15 schafften es ins Finale. Die Entscheidung des NIST wurde weltweit auf Behördenund Unternehmensseite mit Spannung erwartet, da sich internationale Standards erfahrungsgemäß der Einschätzung der US-amerikanischen Behörde anschließen.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience