Macht Sprache die Rechnung ohne ihren Wirt?

Forschung im Rahmen des Programms Art&Science am Zentrum für Public Health - Einladung zur Ars Electronica und ans Berliner Haus der Kulturen der Welt. Die Übertragung psychischer und metabolischer Eigenschaften von Spender auf den Empfänger durch Kottransplantationen und daraus abgeleitete probiotische Psychopharmaka führen heute zu einem neuen Verständnis des vielfältigen Potentials von Mikrobiomen. Das Programm Art&Science unter der Leitung von Klaus Spiess vom Zentrum für Public Health bezieht sich auf diese Forschungen und untersucht Zusammenhänge zwischen dem Zeichensystem des internationalen phonetischen Alphabets, Phonemen und der Mundflora. Nun hat die Ars Electronica, das renommierteste Medienkunstfestival der Welt, sowie das traditionsreiche, auf Kunst-Wissenschaft-Diskurse spezialisierte ,,Haus der Kulturen der Welt" das Programm zu Präsentationen eingeladen. Effekte auf das Stimmspektrum - ,,In der künstlerischen Performance ,Microbial Keywording' wächst die Mundflora der Besucher abhängig von den von ihnen gesprochenen Phonemen. Dies erklärt sich durch die unterschiedlichen Speicheleigenschaften (Flow, Säure, Temperatur) und Verhornungen des durch die Artikulation in Anspruch genommenen Mund-Areals", erklärt Spiess. Zu ausgewählten Strängen der Mundflora werden dann im Kulturfermenter in vitro wiederholt Sexualpheromone zugegeben, jedoch kein Partner, was die Zellen über ihr ,Proteingedächtnis' erinnern können.
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