Die Erfahrungen aus der Corona-Krise sollten genutzt werden, um weniger emissionsintensive Praktiken zu institutionalisieren, anstatt zum Status-quo vor der Pandemie zurückzukehren, sind sich KlimaforscherInnen einig. Foto: pixabay
Die Erfahrungen aus der Corona-Krise sollten genutzt werden, um weniger emissionsintensive Praktiken zu institutionalisieren, anstatt zum Status-quo vor der Pandemie zurückzukehren, sind sich KlimaforscherInnen einig. Foto: pixabay - Ausgangssperren, Versammlungsverbote, die Schließung von Schulen, Geschäften und Landesgrenzen - in allen Teilen der Welt haben Regierungen drastische Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie getroffen. Von großen Teilen der Bevölkerung wurden sie gutgeheißen und für legitim erachtet. Trotz weitreichender Folgen und Eingriffe in Grundrechte inklusive hoher Kosten für Individuen, Gesellschaft und Wirtschaft. Einige der aktuellen Einschränkungen haben zu einer deutlichen Senkung des CO2-Ausstoßes geführt. Wie lässt sich erklären, dass in der Corona-Krise Maßnahmen verhängt werden, die sich zur Minderung des nicht weniger bedrohlichen Klimawandels in der Vergangenheit nicht durchsetzen ließen? Lukas Meyer, Philosoph an der Universität Graz, untersucht mit seinem brasilianischen Kollegen Marcelo de Araujo, warum Staaten und BürgerInnen auf die COVID-19-Pandemie und die Klimakrise so unterschiedlich reagieren. Gleichzeitig fordern heute in einem offenen Brief ForscherInnen aus ganz Österreich die Bundesregierung auf, finanzielle staatliche Hilfen zur wirtschaftlichen Erholung von den Folgen der Corona-Krise an klare Klimaschutzziele zu koppeln.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.