Die Virtual Reality-Arena für Fliegen (Copyright:
Virtuelle Welten erlauben neue experimentelle Designs für die Untersuchung von Hirnfunktionen. Verhaltensexperimente sind nützliche Werkzeuge um Gehirnfunktionen zu untersuchen. Standardversuche zur Erforschung des Verhaltens von beliebten Labortieren wie Fischen, Fliegen oder Mäusen imitieren aber nur unvollständig die natürlichen Bedingungen. Das Verständnis von Verhalten und Hirnfunktion ist daher begrenzt. Virtual Reality hilft bei der Erzeugung einer natürlicheren experimentellen Umgebung, erfordert aber eine Immobilisierung des Tieres. Dies stört die sensomotorische Erfahrung und verändert so neuronale Reaktionen und das Verhalten. ForscherInnen an der Universität Freiburg und den Max F. Perutz Laboratories (MFPL), ein Joint Venture der Universität Wien und Medizinischen Universität Wien, in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) und dem MPI für Ornithologie in Konstanz, haben nun ein VR-System für frei bewegliche Tiere - FreemoVR - entwickelt, um diese Einschränkungen zu überwinden.
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