news 2015
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Volle Kraft nach oben
Klima-Zusammenhang geklärt
Am Himmelslicht die Atmosphäre studieren
Stressabwehr im Schnecken-Ei
Neue Hoffnung zur Bekämpfung von invasiven Arten
Umwelt
Ergebnisse 21 - 27 von 27.
Umwelt - 03.06.2015

Wasserdampf ist das bedeutendste natürliche Treibhausgas. Steigt sein Gehalt in der Stratosphäre, so erhöht sich auch die Temperatur in der darunter liegenden Wetterschicht, der Troposphäre, was unter anderem zur globalen Erwärmung beiträgt. ForscherInnen des Wegener Center der Uni Graz konnten mit Hilfe der Methode der Radio-Okkultation nun erstmals nachweisen, dass es bei tropischen Wirbelstürmen häufiger als angenommen zu einem ,,Überschießen" von Wasserdampf in die Stratosphäre kommt.
Umwelt - Geowissenschaften - 22.05.2015

Dr. Harald Rieder, Forscher am Wegener Center für Klima und Globalen Wandel der Uni Graz, ist es gemeinsam mit KollegInnen aus den USA und Kanada gelungen, einen Zusammenhang zwischen dem Wetterphänomen La Niña und einem Anstieg des bodennahen Ozons an der Westküste der USA aufzuzeigen. Dadurch wird es möglich, die Vorhersage von Ozon-Episoden zu verbessern und die Bevölkerung besser zu schützen.
Umwelt - Astronomie & Weltraum - 12.05.2015

Innsbrucker Astrophysiker nutzen astronomische Daten von Großteleskopen für die Atmosphärenforschung und eröffnen damit ein neues Forschungsfeld. In einer ersten grundlegenden Studie konnten die Forscher Ungenauigkeiten einer gängigen Messmethode für die Temperatur einer atmosphärischen Grenzschicht in 80 bis 100 km Höhe aufzeigen.
Biowissenschaften - Umwelt - 23.04.2015

Mit wenigen hundertstel Millimetern sind Schnecken-Embryos am ersten Tag ihrer Entwicklung mikroskopisch klein. Groß sind dagegen bereits ihre Widerstandskräfte. Schon im Ei verfügen sie über Abwehrmechanismen gegen Umweltstress und können starken Metallbelastungen widerstehen, wie ein Team um Reinhard Dallinger vom Institut für Zoologie gezeigt hat.
Biowissenschaften - Umwelt - 26.03.2015

Invasive Arten - Tierund Pflanzenarten, die an standortfremden Lebensräumen einheimische Lebewesen verdrängen - sorgen an vielen Orten für Probleme. Ein internationales Forscherteam um Dunja Lamatsch, Wissenschaftlerin am Forschungsinstitut für Limnologie der Uni Innsbruck in Mondsee, entwickelte ein neues Werkzeug, um invasiven Populationen Herr zu werden.
Chemie - Umwelt - 19.03.2015
Klimawandel: Gelöster organischer Kohlenstoff der Tiefsee reaktiver als angenommen
Tiefsee-Mikroben verarbeiten gelöste organische Stoffe nur ineffizient, weil die Moleküle zu stark verdünnt vorliegen Die Tiefsee als gigantischer Kohlenstoffspeicher spielt eine entscheidende Rolle beim Klimawandel. Experimente zur Verfügbarkeit von gelöstem organischem Material im Tiefenwasser des Atlantiks haben jetzt gezeigt, dass Tiefwassermikroben durchaus in der Lage sind, dieses organische Material zu nutzen - allerdings aufgrund der großen Verdünnung nicht effizient.
Umwelt - 02.02.2015
Artenvielfalt in der Krise
Der weltweite Verlust der Biodiversität, der Vielfalt an Arten und Lebensräumen, steigt dramatisch. Die Folgen von Umweltveränderungen wie Lebensraumzerschneidung und Klimawandel werden aber oft erst verspätet erkannt und unterschätzt - mit besorgniserregenden Konsequenzen. Das belegt eine neue Studie, die von Forschern der Universität Wien und des Umweltbundesamtes geleitet wurde.