Zwei ERC Consolidator Grants

Die Molekularbiologin Claudine Kraft erhielt einen ERC Consolidator Grant der Eu
Die Molekularbiologin Claudine Kraft erhielt einen ERC Consolidator Grant der Europäischen Union (Copyright: MFPL/Daniel Hinterramskogler).
Die Wissenschaftshistorikerin Maria Rentetzi und die Molekularbiologin Claudine Kraft haben je einen mit rund zwei Millionen Euro dotierten ERC Consolidator Grant erhalten. Rentetzi erforscht die Geschichte des Strahlenschutzes in Zusammenhang mit der Entstehung der Internationalen Atomenergiebehörde, Kraft widmet sich der zellulären Abfallentsorgung, der so genannten Autophagie. Das Geld wird in Grundlagenforschung investiert. Insgesamt gingen damit bisher 43 ERC Grants an die Universität Wien. IAEO und Strahlenschutz - Maria Rentetzi wird in den nächsten fünf Jahren die zentrale Frage untersuchen, wie es zum großen Einfluss der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) auf wissenschaftliche Institutionen mit langer Tradition im Strahlenschutz kam. Trotz der Bedeutung internationaler Organisationen für die Entwicklung der Wissenschaft in der Nachkriegszeit gibt es keine Arbeiten zur Geschichte des Strahlenschutzes in Bezug auf die Entstehung der IAEO. Das ERC Projekt untersucht diese wissenschaftliche Lücke mit Methoden aus dem Bereich der Geschichte, Philosophie und Wissenschaftssoziologie und im Kontext der internationalen Geschichte.
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