Wer lehrt, hat auch einmal studiert: Leticia González (Teil 18)

uni:view magazin Videos Presse Social Media - Mehr Lehrveranstaltungen zu besuchen, als der Studienplan vorschreibt, rät Chemikerin Leticia González ihren Studierenden. Wie sie ihr eigenes Studium in Madrid erlebte und wieso sie aus dieser Zeit vor allem die Freitage vermisst, erzählt sie in uni:view. uni:view: Erinnern Sie sich zurück: Was haben Sie damals an Ihrem ersten Tag auf der Universität (Studium Chemie) erlebt? - Leticia González: Am ersten Tag an meiner Alma Mater, der Universidad Autonoma de Madrid, wurden die Vorlesungen ständig von "Estudiantinas" und deren Musik unterbrochen. Estudiantinas sind eine Art von Studentenverbindungen mit traditioneller Kleidung, die Lieder singen und spielen. Damit soll für die Mitgliedschaft in der Verbindung geworben werden. Der Stress des ersten Tags war damit vorbei, auch wenn die ProfessorInnen nicht wirklich begeistert waren. Ich wusste nicht was mich an der Universität erwartet. Ängstlich war ich auch, da ich nicht sicher war, ob ich alles schaffen werde - ich hatte viel Schlechtes gehört. Der Stundenplan des ersten Semesters in Chemie war extrem vollgepackt: vormittags mit Vorlesungen, nachmittags viele Laborübungen. Ich erinnere mich gut, dass ich in den ersten Tagen kaum Zeit zum Essen hatte, und abends kam ich erschöpft nach Hause. Mit der Zeit spielte sich alles besser ein und ich fing an, Spaß am Studium zu haben. Ebenso schloss ich im Laufe der Zeit neue Freundschaften, die zum Teil bis heute anhalten. Leticia González im September 1994 auf eine Sommerschule über "Chaos und Turbulence" in Santander, Spanien. (Foto: Privat) uni:view: Welches Motto hat Sie während Ihres Studiums begleitet?
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