Das Europäische Parlament in Straßburg (Copyright: Felix König)
Das Masterprogramm "Informationsund Medienrecht, LL.M." veranstaltet eine Podiumsdiskussion zur Zukunft des Datenschutzrechts. Am Podium diskutieren ExpertInnen wie u.a. der Europapolitiker Jan Philipp Albrecht sowie Johann Maier vom Datenschutzrat. Das europäische Parlament hat 2016 eine umfassende Datenschutzreform beschlossen. Mit der Datenschutz-Grundverordnung wurde ein einheitliches Datenschutzrecht für alle 500 Millionen BürgerInnen der Europäischen Union erlassen. Es löst die unterschiedlichen nationalen Regelungen der 28 Mitgliedstaten ab und gilt für alle Unternehmen und Behörden. Doch wie klar ist die Verordnung? Ist sie zu detailliert oder doch zu offen formuliert bzw. operiert sie mit ambivalenten Begriffen? Müssen einige strittige Punkte doch erst durch den Europäischen Gerichtshof entschieden werden? Wurde das Ziel, nämlich den NutzerInnen die Entscheidung über ihre persönlichen Daten zurückzugeben, erreicht? Mit Lehrgangsleiter Nikolaus Forgó diskutieren der Berichterstatter im Europäischen Parlament, Jan Philipp Albrecht, der Rechtsanwalt Lukas Feiler, Waltraut Kotschy, langjähriges geschäftsführendes Mitglied der Datenschutzkommission, und der Vorsitzende des Österreichischen Datenschutzrats, Johann Maier. Podiumsdiskussion: Nach der Reform ist vor der Reform? Zum Zustand des europäischen und österreichischen Datenschutzrechts Zeit: Freitag, 24. Juni 2016, 18 Uhr Ort: Alte Kapelle am Campus der Universität Wien, Hof 2.8, Spitalgasse 2, 1090 Wien DiskutantInnen: o Jan Philipp Albrecht (Mitglied des Europäischen Parlaments) o Lukas Feiler (Baker & McKenzie) o Nikolaus Forgó (Universität Wien) o Waltraut Kotschy (DPCC Unternehmensberatung) o Johann Maier (Datenschutzrat) Die Veranstaltung ist kostenfrei zugänglich. Um Anmeldung wird gebeten unter: informationsrecht(at)univie.ac.at Universitätslehrgang Informationsund Medienrecht
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