Umweltverträglichkeit oder Wirtschaftsstandort? - Beides!
Umweltverträglichkeitsprüfungen brauchen Expertise aus vielen verschiedenen Fachbereichen. An der TU Wien gelingt dieser interdisziplinäre Blick. Nun werden wichtige Erkenntnisse bei einer Fachtagung präsentiert. Egal ob bei der dritten Piste des Flughafens Schwechat, beim Lobau-Tunnel oder beim Bau neuer Hochspannungsleitungen: Umweltverträglichkeitsprüfungen für große Bauvorhaben sind politisch brisant, kosten viel Zeit und Geld und stellen hohe Anforderungen an eine ganze Reihe wissenschaftlicher Forschungsbereiche. Am Department für Raumplanung der TU Wien beleuchtet man das Thema Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) auf besonders interdisziplinäre Weise: Expertise aus Stadtund Raumplanung, Regionalpolitik und Soziologie wird mit Erkenntnissen aus Bereichen wie Wirtschaft, Recht Finanzwissenschaft, Ökologie, Verkehrswissenschaft oder Bauforschung kombiniert. Seit 1985 gibt es die UVP-Richtlinie der EU, die erste Umsetzung erfolgte in Österreich vor rund 25 Jahren durch das Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz. Anlässlich dieses Jubiläums organisieren die TU Wien und das Österreichische Institut für Raumplanung eine Fachtagung am 19. Juni 2018.

