Über den Wolken
Gleich 40 Satelliten des Weltraumunternehmens SpaceX von Elon Musk hat vor wenigen Tagen ein Sonnensturm zerstört. Solche Phänomene des Weltraumwetters wirken sich aber nicht nur auf Missionen im All aus. ,,Auch auf der Erde selbst erleben wir die Folgen: zum Beispiel in Form von Nordlichtern, Veränderungen von Satellitenbahnen, GPS-Ausfällen sowie gestörtem Flugverkehr und Handyempfang", weiß Astrophysikerin Manuela Temmer. Sie hat gemeinsam mit Sandro Krauss von der TU ein Tool entwickelt, das es erlaubt, Satellitenorbitabfälle während veränderter Sonnenaktivität besser einzuschätzen. >> Mehr erfahren Die Wissenschafterin beobachtet Vorgänge, die ausgehend von der Sonne die Lage im All beeinflussen. Denn durch unser Planetensystem rasen gewaltige Ströme aus Plasma und Magnetfeldern. Langsame und schnelle Sonnenwinde können dabei aufeinandertreffen und wie auf einer Autobahn Stau verursachen.



