Training statt Tablette: Peter Hofmann, Gerhard Tschakert und Manfred Wonisch (v.l.), Foto: Uni Graz/Schweiger
Sportwissenschafter diskutierten über die Effekte eines ,,bewegten Körpers" - 42 Prozent der Bevölkerung in der EU gehen wöchentlich weniger als 2,5 Stunden einer moderaten oder weniger als eine Stunde einer anstrengenden körperlichen Aktivität nach. Sie gelten damit als inaktiv. Das war die ernüchternde Ausgangssituation für eine Podiumsdiskussion am 10. November 2014 im Rahmen der Uni-Graz-Reihe ,,der bewegte Körper". Sportwissenschafter Gerhard Tschakert hatte Trainingsforscher Peter Hofmann und Sportmediziner Manfred Wonisch in den großen, mit etwa 180 BesucherInnnen gefüllten Hörsaal des Zentrums für Molekulare Biowissenschaften eingeladen. Ist Training das universale Medikament? lautete die zentrale Frage. Die Antwort der Experten: ,,Fitness ist ein wesentlicher Punkt in der Vermeidung von Erkrankungen." In der Gesellschaft aufgrund unterschiedlicher Rahmenbedingungen ist dieser Aspekt nach wie vor zu wenig ausgeprägt. Daher forderte Sportwissenschafter Hofmann: ,,Wir brauchen eine Kultur für Bewegung." - In der ärztlichen Therapie ist körperliches Training heutzutage fix verankert, etabliert hat sich dies jedoch erst in 1970er-Jahren.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.