Tagung: Zur Ethik der Armutslinderung

Am 28. und 29. August 2014 findet am Zentrum für Ethik und Armutsforschung eine internationale Konferenz zur Ethik der Armutslinderung statt. Thema der rund dreißig Vorträge ist es ethische und moralische Probleme der Planung und Umsetzung von Maßnahmen zur Armutslinderung sowie der Armutsforschung zu diskutieren. Die beiden Keynote-Vorträge werden von Prof. Darrel Moellendorf (Frankfurt) und Prof.in Sabina Alkire (Oxford) gehalten. Konzepte der globalen und sozialen Gerechtigkeit und der Verpflichtungen reicherer Statten und Personen sowie der global aktiven Institutionen (UNO, Weltbank, Währungsfonds usw.) sind ganz entscheidend mit Fragen der Armutsminderung verbunden. Das trifft auch auf vorgelagerte Auseinandersetzungen um die adäquate Bestimmung und Messung von Armut zu. Es stellt sich dabei die Frage, inwieweit die bislang in den Debatten um Armutsmessung und Armutsminderung vorherrschenden Disziplinen der Ökonomie und anderer Sozialwissenschaften durch eine ethische oder normativ-philosophische Perspektive ergänzt werden sollten bzw. davon profitieren können. Unbestreitbar ist, dass Armutsminderung eng mit solchen zentralen moralischen Konzepten der Menschenwürde, Menschenrechte, Gerechtigkeit, Gleichheit oder Frieden verbunden ist.
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