Rechtsphilosoph Matthias Klatt lehrt und forscht seit diesem Studienjahr an der Uni Graz. Foto: Uni Graz/Eklaude
Welches Recht ist auch gerecht? Wie argumentieren JuristInnen? Was erlaubt die Verfassung? Das sind einige Fragen, denen sich Matthias Klatt widmet. Der Hamburger Rechtsphilosoph, der ein dichtes internationales Netzwerk pflegt, lehrt und forscht seit Oktober an der Karl-Franzens-Universität Graz. Er engagiert sich bereits eifrig in der Neugestaltung der Fakultät und des Jusstudiums. Dass seine Forschungsbereiche hier auf sehr fruchtbaren Boden treffen, hat den Job in der Steiermark ,,unglaublich attraktiv" gemacht. ,,Die Schaffung eines Grundlageninstituts ist sehr spannend, und ich freue mich, das maßgeblich mitgestalten zu können", betont Klatt. ,,Dieses Bewusstsein für den Wert der Rechtsphilosophie findet man selten." Damit setze die Universität auch ein klares Zeichen für den Wert des rechtswissenschaftlichen Studiums, deren Auslagerung an Fachhochschulen derzeit politisch diskutiert wird. ,,Grundlagenfächer bieten die Basis für eine breite, wissenschaftlich fundierte Ausbildung, die in der Praxis gefragter ist als reines Faktenwissen.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.