Ein Streit kommt einem Gewitter gleich. MediatorInnen helfen dabei, das Unwetter zu vertreiben. Bild: Oliver Mohr/<a href="
Profis der Uni Graz geben Tipps beim ersten österreichweiten Tag der Mediation am 18. Juni 2014 - Die Hecke der Nachbarn wirft zu viel Schatten, aus der angrenzenden Wohnung dröhnt lautstark Musik, Kinder toben im Hof: Wo Menschen auf engem Raum zusammen leben, ist oft besondere Rücksichtnahme gefordert. Missverständnisse, Vorbehalte oder versteckter Frust führen jedoch nicht selten zur Eskalation. Selbiges gilt für Rechtsstreitigkeiten, etwa beim Sorgerecht für Kinder von getrennt lebenden Eltern. Helfen können in diesen schwierigen Situationen MediatorInnen, die wie Blitzableiter fungieren: ,,Als vermittelnde Dritte nehmen sie Druck aus der Kommunikation heraus und schaffen Verständnis für die Sichtweise der streitenden Parteien", unterstreicht Assoz. Sascha Ferz, Leiter des Zentrums für Soziale Kompetenz der Karl-Franzens-Universität Graz. Beim ersten ,,Tag der Mediation" im deutschsprachigen Raum am 18. Juni 2014 informieren ExpertInnen der Uni Graz und der drei steirischen Mediationsverbände in der Grazer Innenstadt über das Angebot und die Ausbildungsmöglichkeiten. Das persönliche Erleben steht dabei im Vordergrund, erklärt Ferz: ,,Bei der Gefühlstauschbörse werden negative Emotionen, wie zum Beispiel Ärger, durch positive Empfindungen wie Gelassenheit ersetzt.
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