Neues Ethik-Projekt: Kann die Digitalisierung menschenwürdig gestaltet werden?

Wie sehr prägt die Digitalisierung unser Menschenbild, also die Vorstellungen, die wir von Menschen haben? Dieser Frage geht der Ethiker Michael Zichy nach - in dem mit 350. Euro vom Land Salzburg geförderten Projekt "Digitalisierung, Menschenbild und Menschenwürde" (im Rahmen der "Digital Humanities Initiative"). Im Fokus des Projekts stehen der Einsatz von Pflegerobotern und die Verwendung von Datenprofilen. Ziel des Projekts ist es, Empfehlungen für eine menschenwürdig gestaltete Digitalisierung zu formulieren. Unser Denken und Verhalten wird durch Vorannahmen beeinflusst, was und wie ein Mensch zu sein hat. Diese Menschenbilder bilden den Menschen aber nicht nur ab, sie bilden ihn vielfach mit, sie sind fundamental für eine Gesellschaft, sie durchziehen ihre Ordnungen, ihre Moral, ihr Rechtssystem, ihre Pädagogik, betont Michael Zichy vom Fachbereich Philosophie KTH der Paris Lodron Universität Salzburg. "Man könnte sagen, dass eine Gesellschaft sich im Laufe der Zeit immer mehr dem annähert, was sie glaubt, dass der Mensch ist.
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