Der Internet-Verkehr nimmt zu, ein neues Adresssystem wird notwendig.
Wenn man jemandem einen Brief schreiben will, braucht man eine eindeutige Adresse, unter der zuverlässig der Empfänger zu erreichen ist und niemand sonst. Auch beim Datenaustausch zwischen Computern ist es notwendig, allen Geräten im Netzwerk eine eindeutige Bezeichnung zuzuweisen. Im Internet geschieht das mit Hilfe der IP-Adressen. Allerdings steht weltweit nur eine begrenzte Anzahl von IP-Adressen zur Verfügung, und das stößt bei der weltweit rasant wachsenden Zahl an vernetzten Geräten auf Probleme: Bereits in wenigen Monaten werden endgültig alle der etwa vier Milliarden verfügbaren IP-Adressen vergeben sein, die das bisher verwendete IPv4-Protokoll erlaubt. IPv6, Der Nachfolger für das derzeit bestehende Protokoll, beseitigt den Adressen-Engpass. TU-StudentInnen können nun am Institut für Breitbandkommunikation der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik in einem neueingerichteten IPv6-Labor Erfahrung mit dem neuen Protokoll sammeln. IPv6 baut auf in 30 Jahren bewährte Konzepte von IPv4 auf und behebt dessen wesentliche Schwächen.
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