Nano-Maschinen wie diese sollen künftig aus der Ferne gesteuert werden und Fracht auf atomarer Ebene transportieren. Grafik: Uni Graz/Grill
Nano-Maschinen wie diese sollen künftig aus der Ferne gesteuert werden und Fracht auf atomarer Ebene transportieren. Grafik: Uni Graz/Grill Leonhard Grill erhält 2,5 Millionen Euro für Nanoforschung Nano-Maschinen praxisfit zu machen, ist das Ziel des Forschungsprojekts AMOS (kurz für Adsorbate Motors: Tricking Microscopic Reversibility on Surfaces). Die große Herausforderung dabei: die Natur auszutricksen, um Moleküle in eine gewünschte Richtung zu lenken. ,,Alle chemischen Prozesse - wie zum Beispiel die Bewegung von Atomen - laufen im Gleichgewicht immer sowohl vor als auch zurück. Diese Rückwärtsbewegung umzulenken ist fundamental wichtig, um molekulare Motoren gezielt steuern zu können", schildert Projektleiter Leonhard Grill, Physiker an der Universität Graz. Für sein Vorhaben wurde ihm nun ein ERC Advanced Grant verliehen, eine der höchst dotierten Förderungen, die die EU vergibt. Für die nächsten fünf Jahre bekommt er 2,5 Millionen Euro.
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