Mit CO2 gegen den Klimawandel

Die Pilotanlage an der TU Wien
Die Pilotanlage an der TU Wien
Wenn man Wärme in elektrische Energie umwandeln möchte, verwendet man meistens Wasser als Arbeitsmittel in Dampfkraftwerken. Es geht aber auch anders: Am Institut für Energietechnik und Thermodynamik (IET) der TU Wien wurde nun eine der ersten europäischen Pilotanlagen erfolgreich in Betrieb genommen, die auf überkritischem Kohlendioxid (sCO2) basieren. Sowohl für die Stromerzeugung als auch für Wärmepumpen ist CO2 ein sehr vielversprechendes Betriebsmittel. Es kann Kosten sparen, den Wirkungsgrad erhöhen und helfen, das Klima zu schonen. Nicht flüssig, nicht gasförmig, sondern überkritisch Im Alltag erscheint uns der Unterschied zwischen festen und gasförmigen Stoffen völlig offensichtlich - etwa wenn man Wasser zum Kochen bringt. Doch bei hohem Druck ist das oft nicht mehr so einfach: Bei passendem Druck und passender Temperatur kann man Substanzen in einen ,,überkritischen" Zustand versetzen - es gibt dann keinen Phasenübergang zwischen flüssig und gasförmig mehr. Bei CO2 erreicht man diesen Zustand jenseits des kritischen Punktes bei einer Temperatur von etwa 30°C und einem Druck von knapp 74 Bar.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience