Begeisterte Mentees
Mentoring ist nicht nur Förderung, sondern vermehrt auch berufliche Krisenintervention, auch Verhinderung von Arbeitslosigkeit, ohne Jobvermittlung zu sein. Mentoring4her wurde während der 8-monatigen Laufzeit von der Wirtschaftsund Finanzkrise eingeholt. Etwa ein Drittel der im Projekt involvierten 13 Mentees verlor den Job, die Härte der Krise bekamen noch einige mehr zu spüren. Gerade Frauen im IT-Bereich, die keine Universitätsabsolventinnen sind, sind besonders betroffen. In einer solchen Ausnahmesituation verschieben sich die Ziele des Mentoring häufig in Richtung Existenzsicherung und Jobsuche. Doch gute MentorInnen sind auch gute Türöffner und stehen mit ihren eigenen Netzwerken den Mentees zur Seite. Anders ausgedrückt: Wären jene, die den Job verloren haben, nicht im Mentoring Programm gewesen, hätten sie es ungleich schwerer gehabt, sich zu orientieren und Kontakte zu knüpfen! Für fast alle haben sich neue Jobmöglichkeiten aufgetan! Das Projekt Mentoring4her Am Institut für Gestaltungsund Wirkungsforschung der TU Wien wurde unter der Leitung von Mag.a Andrea Birbaumer und Assoc.-Prof. Dipl.-Ing.in Dr.in Hilda Tellioglu erstmals ein Mentoring-Projekt für Frauen im IT-Bereich, die keine einschlägige universitäre Ausbildung haben, durchgeführt.
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