Marco Furchi
Elektrotechniker der TU Wien wird von der Erwin Schrödinger Gesellschaft für Nanowissenschaften für die Entwicklung einer neuartigen Solarzelle ausgezeichnet. Eine der wohl größten Herausforderungen unserer Zeit ist die Reduktion des Verbrauchs fossiler Brennstoffe. Eine Möglichkeit dies zu erreichen ist die Ausschöpfung erneuerbarer Energiequellen wie der Solarenergie. Die großen Nachteile, neben den hohen Gesamtbetriebskosten, der heutzutage verwendeten Solarzellen ist ihr Gewicht und das auffällige Erscheinungsbild. Marco M. Furchi, Doktorand aus der Gruppe von Prof. Thomas Müller, gelang es hauchdünne, semitransparente Solarzellen zu entwickeln. Bei seiner Arbeit am Institut für Photonik der TU Wien schaffte er es zwei atomar dünne Halbleiter übereinander zu stapeln und damit den Grundstein für eine neue Solarzellentechnologie zu legen. Aufgrund der teilweisen Transparenz und hohen Flexibilität sowie des geringen Gewichts könnten diese in bisher unvorstellbaren Anwendungsbereichen eingesetzt werden.
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