Lernen bei der Arbeit: ein Zukunftsmodell
Der Produktionsbereich braucht hochqualifizierte Menschen. Aber wie lernt man am besten im Job? Ein Whitepaper zeigt, dass hier viele Möglichkeiten derzeit noch ungenutzt bleiben. Alles ändert sich. Die Ausbildung, mit der man sein Berufsleben begonnen hat, reicht Jahre später oft längst nicht mehr aus. Um den Fachkräftemangel zu mildern, über den die Industrie heute klagt, braucht man kluge Ausund Weiterbildungsstrategien: Lernen und Arbeiten gehört zusammen. Ein Team der TU Wien, gemeinsam mit Forschenden der TU Graz, TU Darmstadt und Fraunhofer Austria, veröffentlichte nun, im Rahmen einer Arbeitsgruppe der International Association of Learning Factories (IALF), ein Whitepaper zum arbeitsbasierten Lernen in der Produktionsindustrie. Es ist ein Aufruf zur Zusammenarbeit zwischen Industrie und Bildungsinstitutionen: In einer Welt mit künstlicher Intelligenz und modernen integrierten Lernmethoden sollte man sich nicht mehr mit Fortbildungsstrategien aus dem vergangenen Jahrhundert zufriedengeben.


