Extrem feucht ... (hier: Brasilien) ... und extrem trocken (hier: Usbekistan).
Ob die Klimaerwärmung zu mehr Verdunstung und mehr Niederschlag führt, wurde in den letzten Jahren heiß diskutiert. Eine Studie mit TU Wien-Beteiligung untersuchte diesen Effekt nun mit Satellitendaten. Man kennt den Effekt aus dem eigenen Garten: In der Nacht ist der Rasen nass, doch kaum kommt die Sonne heraus kann die erwärmte Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen und der Tau verdunstet. Dementsprechend würde man auch erwarten, dass durch die Klimaerwärmung feuchte Böden und Ozeane mehr Wasser an die Luft abgeben. In einer Studie, erschienen im Journal ,,Nature Climate Change", werden nun Klimadaten aus über drei Jahrzehnten präsentiert. In nördlichen Regionen steigen Verdunstung und Niederschlag tatsächlich an, im Süden kann man diesen Effekt noch nicht nachweisen. Auf der Südhalbkugel, so zeigt die Studie, wird die Dynamik der kontinentalen Verdunstung von den Wetterphänomenen ,,El Niño" und ,,La Niña" dominiert.
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