Foto: Internationaler Vergleich über den Umgang mit Drogensucht in Buchform erschienen
Die Drogenpolitik der letzten Jahrzehnte ist derzeit weltweit auf dem Prüfstand. Ein einseitiges Konzept des Umgangs mit Suchtmitteln im Sinne des sogenannten ,,war on drugs" - also einer umfassenden Kriminalisierung und Reaktion vorwiegend mit strafrechtlichen Mitteln - wird immer stärker hinterfragt. Ein neues Buch, herausgegeben von den JKU-Juristen Prof. Richard Soyer und Asses.iur. Stefan Schumann, präsentiert die Ergebnisse einer Vergleichsstudie zu diesem Thema. Dabei wird festgestellt, dass dem Krankheitscharakter einer Sucht und daraus folgend suchtinduzierter Kriminalität nur mit medizinischen, nicht aber primär mit dem Mittel der Strafe Rechnung getragen werden kann. Manche Staaten gehen sogar einen Schritt weiter und etablieren einen geregelten, aber kontrollierten Markt für Cannabis als sogenannte weiche Drogen. Die vorliegende Publikation macht die Ergebnisse einer internationalen und interdisziplinären Vergleichsstudie zum Umgang mit illegalen Suchtmitteln, Suchtmitteldelinquenz und substanzabhängigen Straftätern einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
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