Hochleistungs-Rechenmethoden für die Computerchips von morgen

Die TU Wien eröffnet ein Christian Doppler Labor für Hochleistungsberechnungen in der Mikroelektronik - unterstützt vom Wirtschaftsministerium und von Silvaco, einem Softwarehersteller aus dem Silicon Valley. Man braucht gute Computer, um noch bessere Computer herstellen zu können. Beim Entwickeln mikroelektronischer Bauteile verlässt man sich nicht auf Versuch und Irrtum, sondern berechnet ihre Eigenschaften am Computer, lange bevor sie tatsächlich entstehen. Am Institut für Mikroelektronik hat man sich auf solche Computersimulationen spezialisiert. Mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) und des Industriepartners Silvaco aus dem Silicon Valley in den USA konnte nun ein Christian Doppler Labor (CD-Labor) für Hochleistungs-TCAD (Technology Computer-Aided Design) eingerichtet werden. Offiziell eröffnet wurde es am 5. Oktober. Dort wird man nun neue Methoden entwickeln, mit denen sich die nötigen Simulationsrechnungen für die Chip-Industrie schneller als bisher durchführen lassen.
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