Projektleiter Michael Kopp mit Wissenschafter Franz Höllinger vom Institut für Soziologie und Allgemeinmediziner Kurt Usar (v.l.)
Uni Graz untersucht die Auswirkung des Internets auf die Selbstdiagnose von Krankheiten - Ein Hautausschlag am Fuß, ein leichter Druck in der Brust oder plötzlich auftretende Kopfschmerzen: Der Weg ins Internet ist für viele PatientInnen oftmals bequemer als der Gang zum Hausarzt bzw. zur Hausärztin. WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität Graz untersuchen nun gemeinsam mit Medien-Experten der TU Graz und einem Allgemeinmediziner im Projekt ,,Dr. Internet", inwieweit Recherchen im World Wide Web die Selbstdiagnose von Krankheiten beeinflussen können. Die ProbandInnen müssen über die Suche im Netz selbst eine Diagnose zu vorgegebenen Symptomen erstellen und erhalten auch medizinisch fundierte Handlungsempfehlungen für das Eintreten des Ernstfalls. Aufgezeigt werden soll vor allem, welche Gefahren, aber auch welche Potenziale mit dieser (Selbst-)Diagnose von Krankheiten verbunden sein können. Das Projekt wird unter dem Generaltitel ,,Die Zunahme von Nicht-Wissen" im Rahmen der Förderschiene ,,Polaritäten in der Wissensgesellschaft" vom Land Steiermark mit 95. Euro gefördert. Im Internet bewegen sich täglich Milliarden Menschen und suchen nach Antworten auf ihre Fragen.
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