Die momentane Situation ist ein perfekter Nährboden für Propaganda und Populismus, meint die Kriegsfolgenforscherin Barbara Stelzl-Marx. Foto: Uni Graz.
Die momentane Situation ist ein perfekter Nährboden für Propaganda und Populismus, meint die Kriegsfolgenforscherin Barbara Stelzl-Marx. Foto: Uni Graz. Die momentane Situation ist ein perfekter Nährboden für Propaganda und Populismus, meint die Kriegsfolgenforscherin Barbara Stelzl-Marx. Viele Staatschefs nutzen in der Corona-Krise Kriegsrhetorik, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Ob Frankreichs Premier Emmanuel Macron oder US-Präsident Donald Trump, sie alle setzen dieses Stilmittel ganz bewusst ein, so Barbara Stelzl-Marx, Kriegsfolgenforscherin und Wissenschafterin des Jahres 2019. ,,Diese Botschaften sind aber eher als Metapher zu sehen, um der Bevölkerung den Ernst der Lage zu vermitteln." Denn mit Krieg habe die jetzige Situation nichts zu tun, auch wenn uns die Bilder aus Krisengebieten wie etwa Norditalien daran erinnern. Denn Krieg ist die älteste Form organisierter Gewalt gegenüber Menschen, die als Feinde der eigenen Gruppe bezeichnet werden.
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