Erste gemeinsame Restitution von Deutschland und Österreich wissenschaftlicher Bibliotheken an die Erb*innen nach Heinrich Klang

Abb. 1: Die restituierten Bücher (©: Marc Drews)
Abb. 1: Die restituierten Bücher (©: Marc Drews)
Abb. Die restituierten Bücher (©: Marc Drews) - In den Beständen von acht Bibliotheken Österreichs und Deutschlands konnten 42 Bücher von Heinrich Klang (1875-1954), der nach dem "Anschluss" Österreichs 1938 aufgrund seiner jüdischen Herkunft durch das nationalsozialistische Regime verfolgt wurde, identifiziert werden. Heinrich Klang war Universitätsprofessor in den Rechtswissenschaften. In einer gemeinsamen länderübergreifenden Restitution konnten am 13. Dezember 2022, koordiniert von der NS-Provenienzforschung der Universitätsbibliothek Wien, die Bücher an die Erb*innen zurückgegeben werden. Die Aktion steht im Zeichen einer andauernden Geschichtsaufarbeitung der Universität Wien. Die insgesamt 25 Werke in 42 Bänden konnten durch den Exlibris-Stempel "Doris J. Klang" als Doctoris James Klang (1847-1914), den Vater Heinrich Klangs, dessen Bibliothek gemäß Verlassenschaftsakt an seinen Sohn Überging, identifiziert werden. In insgesamt acht Österreichischen und deutschen Bibliotheken wurden die Bücher aufgespürt, darunter die Universitätsbibliothek Wien.
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