Zweisprachig im Klassenzimmer: Judith Purkarthofer von der Uni Wien referierte über bilinguale Handlungskompetenz im Unterricht. Foto: KK
Eine Schulklasse, zwei Unterrichtssprachen - Bilingualer Unterricht mit Deutsch als Zweitsprache und einer nicht-heimischen Minderheitensprache war das Thema der diesjährigen Grazer Tagung Deutsch als Fremd-/Zweitsprache & Sprachdidaktik. TeilnehmerInnen aus der Schweiz, England, Deutschland und Österreich präsentierten neue Erkenntnisse in Bezug auf sprachliche, kognitive und soziale Effekte bilingualen Unterrichts sowie Evaluierungen bereits etablierter zweisprachiger Modelle. Weiters wurde innovative Projekte vorgestellt, die in Schulen bereits erfolgreich umgesetzt werden. "Das Thema Zweisprachigkeit stellt nicht nur für die Forschung, sondern auch bildungspolitisch nach wie vor eine Herausforderung dar", resümiert Organisatorin Sabine Schmölzer-Eibinger. Soziale Hierarchien behindern ein differenziertes Lehren. "Bislang gibt es beispielsweise kaum Schulen, die bilingualen Unterricht mit Deutsch und Türkisch anbieten", so die Expertin. Forschung und Praxis sollen daher uach in Zukunft eng vernetzt werden.
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