Ein weiteres Element wird fortan die komplexe Boratchemie ergänzen. (Bild: Huppertz)
Eine neue Entdeckung auf dem Gebiet der Borate in der Grundlagenforschung der Chemie schaffte es auf die Titelseite der ,,Angewandten Chemie", einem der renommiertesten Chemie-Journale. Hubert Huppertz, Dekan der Fakultät für Chemie und Pharmazie, und sein Team konnten die komplexe Boratchemie um ein weiteres Element erweitern. Hubert Huppertz und sein Team arbeiten auf dem Gebiet der Borate, anorganische Materialien, von denen bisher etwa 1500 verschiedene Verbindungen mit unterschiedlichen Strukturen bekannt sind. Eingesetzt werden diese chemischen Substanzen beispielsweise in Gebieten der Bleichmittelindustrie, der Glasund Waschmittelindustrie, der Flammschutzmittelindustrie, sowie der nicht-linearen Optik. ,,Es gibt tausende Anwendungen in denen Borate eine Rolle spielen", so der Chemiker. Bekannt war bisher, dass diese Borate nur aus den Metallkationen, Bor und Sauerstoff aufgebaut sind. ,,An ein Bor-Atom binden sich immer entweder drei oder vier Sauerstoffatome.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.