Demokratie im Netz

Gerd Oberleitner, Robert Krimmer und Christian Pippan (v.l.). Foto: KK.
Gerd Oberleitner, Robert Krimmer und Christian Pippan (v.l.). Foto: KK.
Die lange Wahlnacht in den USA mit für manche überraschendem Ausgang steckte den ungefähr 30 BesucherInnen noch in den Knochen, als sie sich am Mittwoch im SZ 15.21 des RESOWI einfanden. Das Europäische Trainingsund Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie, UNI-ETC, lud zu einem öffentlichen Vortrag, bei dem sich Gastredner Robert Krimmer, Professor für e-Governance an der Tallinn University of Technology, Estland, den menschenrechtlichen und demokratiepolitischen Aspekten elektronischer Wahlen widmete. Krimmer war und ist als Experte und Berater für OSZE und Europarat zum Thema e-voting tätig. Er hat als internationaler Wahlbeobachter zahlreiche Wahlen begleitet und lebt und lehrt im Vorreiterstaat der E-Demokratie, Estland. Nach Begrüßung durch Gerd Oberleitner, Leiter des UNI-ETC und UNESCO Chair in Human Rights and Human Security an der Universität Graz, beleuchtete der Vortrag die Bedeutung neuer Technologien für den Prozess der demokratischen Willensbildung. Über Herausforderungen, Chancen und Risiken der E-Demokratie wurde dabei genauso gesprochen wie über die Evolution und das Potential von Wahltechnologien. 'Das Internet transformiert unsere Demokratie und stellt traditionelle Konzepte in Frage, aber es erlaubt mehr Partizipation', stellte Krimmer zusammenfassend fest.
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