Architektur Entwurfsstudios: Sanfter Tourismus in Steg
Idyllisches Maiensäss soll mehr Touristen locken. Architekturstudenten der Uni Liechtenstein wollen sanften Tourismus nach Steg bringen Fragt man die Bewohner von Steg in Liechtenstein, was sie an ihrer Siedlung am meisten schätzen, dann sind das Ruhe, Erholung und Abgeschiedenheit. Die ringförmige Häuserreihe von Grossund von Kleinsteg auf rund 1300 Meter ü. M. am Eingang des Saminatals ist in ihrer Art einmalig und erhaltenswert. Doch auch hier bleibt die Zeit nicht stehen, werden Tourismusfragen immer drängender: Wie lässt sich sanfter Tourismus in der Walsersiedlung beleben, ohne die Identität des Ortes zu verleugnen? Diesen Fragen sind Architekturstudierende der Universität Liechtenstein zusammen mit Ihren Dozenten Professor Conradin Clavuot und Martin Bühler nachgegangen und haben unterschiedliche Antworten gefunden. Verdichtung am Stausee - Eine Projektgruppe um den Architekten Martin Bühler hat Möglichkeiten aufgezeigt, wie dem Wunsch nach zusätzlichen Ferienhäusern entsprochen werden kann, ohne den aussergewöhnlichen Charakter der Maiensäss-Siedlung von Steg zu zerstören. Beispielhaft für dieses Anliegen steht die Arbeit von Sarah Hermann.


