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Medizinische Universität Wien
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Gesundheit - Biowissenschaften - 29.09.2022
Neues Diagnoseverfahren bei Fischallergie erforscht
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat bereits 2018 gezeigt, dass das strikte Meiden von allen Fischarten nur bei wenigen Fischallergiker:innen tatsächlich notwendig ist. Allerdings fehlen bislang verlässliche Tests, um herauszufinden, welche Arten individuell vertragen und gegessen werden können. In ihrer aktuellen Studie weisen die Forscher:innen ein neues Diagnoseverfahren als zielführend nach.
Gesundheit - 28.09.2022
Erstmals in Studie gezeigt: Zecken schwächen Immunabwehr der Haut
Warum Zecken besonders gefährliche Krankheitsüberträger sind, war in der Wissenschaft bisher unklar. Ein Forschungsteam um Johanna Strobl und Georg Stary von der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien zeigt, dass der Speichel von Zecken die Abwehrfunktion der Haut hemmt und das Risiko für Erkrankungen wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Lyme-Borreliose erhöht.
Gesundheit - 27.09.2022
Neue Erkenntnisse zu Auswirkungen von Covid-19 auf Darm
Infektionen mit SARS-CoV-2 greifen zwar hauptsächlich die Lunge an, schädigen in vielen Fällen aber auch andere Organe wie den Darm: Bei rund 60 Prozent der Patient:innen wurden Auswirkungen auf den Verdauungstrakt festgestellt. Forscher:innen der MedUni Wien haben die Manifestationen von Covid-19 in Lunge und Darm analysiert und die Unterschiede auf molekularer Ebene entschlüsselt.
Gesundheit - 23.09.2022

Das anaplastisch-großzellige Lymphom (ALCL) ist eine aggressive Blutkrebserkrankung, die vor allem Kinder und Jugendliche betrifft, doch auch Erwachsene können daran erkranken. Eine aktuelle internationale Studie unter Leitung von Wissenschafter:innen der Medizinischen Universität Wien und der Veterinärmedizinischen Universität Wien identifizierte nun mit dem Protein PDGFRβ und dem nachgeordneten Signalweg STAT3/5 einen neuen Biomarker und effektiven Therapieansatz.
Gesundheit - 23.09.2022

Dass Krebspatient:innen von der Drittimpfung zum Schutz vor einer SARS-CoV-2-Infektion profitieren, hat ein Forschungsteam um Matthias Preusser von der Klinischen Abteilung für Onkologie der MedUni Wien bereits zu Beginn dieses Jahres gezeigt. Aktuelle Untersuchungen dieser Forschungsgruppe unterstützen nun auch die Viertimpfung für diese vulnerable Gruppe.
Gesundheit - Biowissenschaften - 16.09.2022
Alzheimer: Bis zu 40 Prozent der Fälle könnten verhindert werden
Das frühzeitige Erkennen der Alzheimer-Demenz ist für eine rechtzeitige und angemessene Betreuung der Patient:innen sowie für den bestmöglichen Einsatz potenzieller Behandlungen und Präventionsmaßnahmen von entscheidender Bedeutung. Derzeit sind mehrere wichtige Risikofaktoren identifiziert, die eine Demenzerkrankung auslösen oder beschleunigen können.
Gesundheit - 15.09.2022
COVID-19: Patient:innensicherheit bei Kinder-OPs unbeeinträchtigt
Der Ausbruch der COVID-19-Pandemie hat weltweit zu Änderungen in der klinischen Routine geführt, so auch bei der Vorbereitung von Kindern auf eine Narkose. Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, fand der persönliche Kontakt zwischen Anästhesist:innen und Patient:innen sowie deren Eltern erst unmittelbar vor der Operation statt.
Gesundheit - Pharmakologie - 13.09.2022

Forscher:innen von MedUni Wien, Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, Veterinärmedizinischen Universität Wien und dem Ludwig Boltzmann Institut für Krebsforschung belegen einen anti-Tumor-Effekt bestimmter naturnaher zyklischer Peptide. In der international veröffentlichten Studie wird nicht nur die Hemmung der Zellteilung durch die Peptide gezeigt, sondern sogar deren Fähigkeit, den Zelltod der Krebszellen zu verursachen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 26.08.2022

Forscher:innen der MedUni Wien haben entdeckt, dass Nervenzellen über ein Notfallsystem verfügen, um bei Störungen in der Energieversorgung funktionsfähig zu bleiben. Ähnlich wie in vielen Bereichen der Technik sorgt auch in den Neuronen ein Back-up dafür, dass etwaige Ausfälle kompensiert werden können.
Gesundheit - 25.08.2022
Neuer Wirkstoff erweitert Therapiespektrum bei Rheumatoider Arthritis
Ein neuer Wirkstoff zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis hat in der finalen klinischen Phase-III-Studie gezeigt, dass er mindestens so gut wie die derzeit als -Goldstandard- geltende Therapie zur Behandlung dieser Autoimmunerkrankung wirkt. Damit eröffnen sich neue Therapieoptionen für Betroffene.
Gesundheit - 24.08.2022
Neue Rolle von Immunzellen bei Leberregeneration identifiziert
Muss aufgrund von Tumoren oder anderen Lebererkrankungen Lebergewebe entfernt werden, so regeneriert sich das Organ meist innerhalb kurzer Zeit und ist wieder voll funktionsfähig. Welche komplexen Vorgänge die Wiederherstellung des Gewebes nach einer Resektion ermöglichen, konnte von der medizinischen Wissenschaft bisher nicht vollständig geklärt werden.
Gesundheit - Biowissenschaften - 22.08.2022
Erste Therapie gegen Leberschädigung bei Alpha-1-Antitrypsin-Mangel
Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist eine genetische Erkrankung, die oft zu schweren Beeinträchtigungen der Lunge und Leber führt. Während der Verlauf eines Lungenemphysems in Folge des fehlenden Enzyms bereits durch therapeutische Maßnahmen gemildert werden kann, kannte man für den Leberschaden der Betroffenen bislang weder die genauen Hintergründe noch eine Therapiemöglichkeit.
Gesundheit - 12.08.2022
Studie beweist erstmals Nutzen und Risiko von dualer plättchenhemmender Therapie nach Bypass-OP
Eine aktuelle Analyse zeigt, dass eine Kombination aus zwei plättchenhemmenden Medikamenten für Patient:innen nach einer Koronararterien-Bypass-OP von Vorteil sein, aber auch ein Risiko mit sich bringen kann. Diese neue Erkenntnis einer internationalen Forschungsgruppe mit Erstautorin Sigrid Sandner von der Universitätsklinik für Herzchirurgie der MedUni Wien legt nahe, dass behandelnde Ärzt:innen den Einsatz dieser Medikamente sorgfältig abwägen sollten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 10.08.2022
Neuer Prognosemarker für Schweregrad von Multipler Sklerose entdeckt
Die Einschätzung über den Schweregrad von Multipler Sklerose (MS) ist wesentlich für die Wahl der adäquaten Therapiemaßnahmen, kann mit den aktuell zur Verfügung stehenden Methoden aber nicht verlässlich getroffen werden. Eine Studie der MedUni Wien zeigt nun erstmals, dass die Netzhaut des Auges als Prognosemarker herangezogen werden kann: Die Analysen ergaben, dass der Verlust an Netzhautschichtdicke in Folge eines MS-Schubes die Schwere von künftigen Schüben und damit die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung vorhersagt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 09.08.2022

Eine Österreichische Studie unter der Leitung der MedUni Wien zeigte, dass sich Gehirnmetastasen bei Brustkrebspatient:innen durch eine neuartige Wirkstoffklasse teilweise oder sogar ganz zurückbilden. Es handelt sich dabei um eine chemische Verbindung aus Antikörper und Chemotherapie, die nach den aktuellen Erkenntnissen eine gänzlich neue Perspektive in der onkologischen Forschung und zielgerichteten Therapie eröffnet.
Umwelt - Gesundheit - 05.08.2022

Die Herkunft von Ragweed-Pollen aus verschiedenen geografischen und klimatischen Regionen sowie der Grad der Umweltverschmutzung können die Schwere von allergischen Reaktionen wie Heuschnupfen und Asthma beeinflussen. So zeigen sich Pollen von Pflanzen aus verschiedenen Gegenden unterschiedlich aggressiv.
Biowissenschaften - Gesundheit - 02.08.2022
FIBCD1 als wichtiger Rezeptor im Gehirn bei neurologischen Erkrankungen identifiziert
Wissenschafter:innen der Forschungsgruppen von Vanja Nagy (LBI-RUD/CeMM/MedUni Wien) und Josef Penninger (UBC/IMBA) konnten in einer multidisziplinären Studie einen wichtigen Rezeptor namens FIBCD1 im Gehirn charakterisieren. Anhand der Daten zweier junger Patient:innen mit neurologischen Erkrankungen fanden sie zudem Hinweise, dass FIBCD1 eine zentrale Rolle bei Erkrankungen wie Autismus, ADHS und Sprachstörungen spielen könnte.
Gesundheit - 26.07.2022
Verbesserungspotenzial bei Versorgung Frühgeborener auf
Jedes zweite Frühgeborene erhält aufgrund einer Anämie Transfusionen von roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Dabei gibt es keine allgemein akzeptierten klinischen Richtlinien, ab welchem Grad der Blutarmut transfundiert werden soll bzw. muss. Forscher:innen der MedUni Wien haben nun die derzeitige Datenlage kritisch Überprüft.
Biowissenschaften - Gesundheit - 22.07.2022
Transport-Proteine beeinflussen die Lungenaufnahme inhalativ verabreichter Arzneistoffe
Eine Studie der Universitätsklinik für Klinische Pharmakologie der MedUni Wien hat zwei Transport-Proteine identifiziert, die die Durchlässigkeit der Lungenepithel-Barriere für bestimmte Arzneistoffe beeinflussen können. Werden diese gehemmt, erhöht das die Menge von inhalativ verabreichten Wirkstoffen, die ihr Ziel erreichen, und damit deren Wirksamkeit.
Gesundheit - Biowissenschaften - 20.07.2022
Neuer Test bestimmt SARS-Cov-2-Immunität in nur 48 Stunden
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat einen neuen Bluttest entwickelt, der innerhalb von nur 48 Stunden Aufschluss über die Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 gibt. Dieser Test ist besonders relevant für vulnerable Patient:innengruppen, bei denen die eigene Antikörperantwort nicht aussagekräftig ist.




