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(Bild: Pixabay CC0) - Wenn man von einem Schlaganfall spricht, ist meistens der ischämische Schlaganfall gemeint, bei dem eine Arterie im Gehirn verstopft wird und betroffene Hirnareale daraufhin nicht mehr mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt werden. Die Gehirnblutung ist eine andere Form dieses medizinischen Notfalls, bei der es zum Platzen eines Blutgefäßes kommt. Infolgedessen kommt es nicht nur zu einer Schädigung von Gehirnzellen durch die Blutung selbst - der dadurch entstehende Druck kann zu zusätzlichen Schäden am Gehirn führen. Eine Studie von Wissenschafter*innen der Med Uni Graz rund um Simon Fandler-Höfler von der Universitätsklinik für Neurologie - hat sich mit dem Risiko von Hirnblutungen beschäftigt und damit, wie die Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie (MRT) die Risikoeinschätzung der Patient*innen unterstützen kann. Eine Frage des Zeitpunkts. Eine häufige und besonders gefährliche Form eines Schlaganfalls ist die intrazerebrale Blutung (oder Gehirnblutung), die in Österreich rund 3 000 Mal jährlich auftritt und gemeinsam mit anderen Schlaganfallformen die dritthäufigste Todesursache darstellt. Menschen, die eine solche Gehirnblutung Überlebt haben, haben generell ein erhöhtes Risiko, eine weitere Blutung zu erleiden.
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