Identifikation von Stoffwechselabhängigkeiten in Krebszellen liefert neue Therapieansätze

Viele Krebsarten weisen Veränderungen in ihrem Zellstoffwechsel auf. Diese tragen zur Entstehung und zum Fortschreiten von Krebs bei. Ein veränderter Zellmetabolismus gilt daher als Krebsmarker und könnte als -Angriffspunkt- für Krebstherapien genutzt werden. WissenschafterInnen der Forschungsgruppe von Giulio Superti-Furga, Wissenschaftlicher Direktor des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Ésterreichischen Akademie der Wissenschaften sowie Professor an der Medizinischen Universität Wien, konnten nun anhand einer neuen Wirkstoffbibliothek mit 243 Substanzen, die auf verschiedene zentrale Stoffwechselprozesse der Zelle abzielen, die Sensitivität von 15 myeloischen Leukämiezelllinien ermitteln. Die Ergebnisse liefern einen wichtigen pharmakologische Ansatzpunkt für zukünftige Krebstherapien. Um schnell wachsen und sich schnell reproduzieren zu können und den damit einhergehenden erhöhten bioenergetischen und biosynthetischen Bedarf zu decken, verändern proliferierende Zellen ihren Stoffwechsel. Dieser veränderte Zellstoffwechsel gilt als Krebsmarker, denn Krebszellen brauchen diese Art von -Hochleistungs-Stoffwechsel-, um sowohl im Körper als auch in Zellkulturen Überleben und wachsen zu können.
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