Versuchsaufbau für den Systemvergleich bei der Temperaturmessung im Fräswerkzeug und im Werkstück.
Im Projekt CHIP verbessert die Ceratizit Austria mit TU Darmstadt, Material Center Leoben und TU Graz die Erfassung und Analyse von Wärmeflüssen in der Fräsbearbeitung. Mit sensationellen Ergebnissen. ,,Das Sensationelle unserer Arbeit steckt in dieser unscheinbaren Grafik", sagt Franz Haas vom Institut für Fertigungstechnik der TU Graz und zeigt auf ein Diagramm, das einen sägezahnartigen Temperaturverlauf über den Zeitraum einer Zehntelsekunde wiedergibt (siehe Abbildung 2). Gemessen wurde die Schnitttemperatur, die beim Fräsen einer Titanlegierung (Ti64) an der Schneidkante auftritt. Die dazu nötige Abtastfrequenz beträgt 20 kHz und war nur mit einer eigenentwickelten Hardware möglich. Mit anderen Worten: In einer Sekunde werden 20. Temperaturwerte erfasst und verarbeitet.
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